Jetzt ist es amtlich – unser Gehirn kämpft mit Energiemangel
Neben allgemeiner Schwäche leiden viele Menschen mit Post-COVID an Brain Fog, Konzentrationsproblemen oder verlangsamtem Denken. Jetzt gibt es klare wissenschaftliche Hinweise, warum: Forschende aus Mannheim haben gezeigt, dass der Energiehaushalt im Gehirn gestört ist.
Mit einer speziellen MRT-Technik haben sie gemessen, wie gut die Zellen ATP, unsere wichtigste Energiequelle, produzieren. Bei Betroffenen war diese Versorgung deutlich geringer – besonders in Hirnregionen, die für Aufmerksamkeit, Denken und Gedächtnis zuständig sind.
Die Ursache? Wahrscheinlich die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ unserer Zellen. Sie liefern normalerweise die Energie, die auch das Gehirn für seine Aufgaben braucht. Bei Post-COVID laufen sie aber offenbar auf Sparflamme – daher fühlen sich Betroffene oft müde, unkonzentriert und geistig erschöpft.
Kurz gesagt: Wir kommen der Ursache der kognitiven Post-COVID-Symptome endlich auf die Spur. Und wie wir unsere Mitochondrien wieder auf Vordermann bringen, wissen wir inzwischen immer besser – unsere Praxis liefert zunehmend vielversprechende Ansätze.
Quelle: https://www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/studie-zeigt-gestoerten-energiestoffwechsel-des-gehirns-bei-menschen-mit-post-covid.html

